Heu, was ist das für eine Milch?

Unsere Heumilch ist einfach urgut. Dafür gibt es viele Gründe und wir haben die Wichtigsten für dich zusammengefasst:

SO URSPRÜNGLICH.

Die Heuwirtschaft ist die ursprünglichste und natürlichste Form der Milchgewinnung. Seit Jahrhunderten bekommen die Heumilchkühe der Jahreszeit angepasstes Futter. Im Sommer die saftigen Gräser und Kräuter der Allgäuer Wiesen und Bergweiden, im Winter das getrocknete Gras (Heu) sowie mineralstoffreiches Getreideschrot. Vergorenes Futter (Silage) kommt dabei nicht zum Einsatz. Natürlich alles ohne Gentechnik.

SO REIN.

Unsere Allgäuer Heumilch überzeugt durch ihren reinen, unverfälschten und frischen Geschmack! Ausschlaggebend dafür ist die natürliche Ernährung der Heumilchkühe mit bestem Futter. Da die Heumilch so rein ist, ist sie ideal für die Käseherstellung geeignet. Zusatzstoffe oder Konservierungsmittel werden beim Käsen erst gar nicht benötigt.

SO GESUND. SO GUUUAT.

Die hohe Pflanzenvielfalt im Futter wirkt sich positiv auf die Inhaltsstoffe der Milch aus. Je höher der Artenreichtum, desto höher der Anteil an ungesättigten Fettsäuren (Omega-3) und konjugierten Linolsäuren (CLA). Ungesättigte Fettsäuren sind lebensnotwendig und müssen mit der Nahrung aufgenommen werden, da der Körper sie nicht selbstständig produzieren kann. Sie verbessern den Zellstoffwechsel, verbessern die Cholesterinwerte und fördern die Konzentrationsfähigkeit. Die konjungierten Linolsäuren stärken das Immunsystem und helfen somit die Abwehrkräfte zu verbessern.
Wusstest du, dass die Heumilch den höchsten natürlichen Anteil an Omega-3-Fettsäuren hat – nämlich doppelt so viele wie normale, herkömmliche Milchprodukte?

SO ARTENREICH.

Die artenreichen Heublumenwiesen werden durch die Bewirtschaftung der Heumilchlandwirte gepflegt und bilden einen Lebensraum für zahlreiche Pflanzen- und Insektenarten. Ohne die Arbeit der Landwirte würde sich der Wald willkürlich ausbreiten und der Lebensraum dieser Arten würde verschwinden.

Die Wiesen der Heumilchlandwirte reifen deutlich länger. Es wird erst gemäht, wenn die Pflanzen in voller Blüte stehen, also ausgreift sind und sich aussäen können. Dies sichert den Erhalt der Artenvielfalt– nicht nur zur Freude der Bienen.

Das Grasen der Heumilchkühe auf unseren Wiesen und Weiden sorgt zudem dafür, dass die Pflanzen besser wachsen und kein Nachsäen notwendig ist.

SO SCHÜTZEND.

Unsere Heumilchbauern mähen regelmäßig ihre Weiden, so dass gepflegte Wiesen mit kurzem Bewuchs entstehen. Durch das Mähen und die große Pflanzenvielfalt entsteht ein tief verwurzelter Pflanzenteppich, der uns vor Umweltkatastrophen wie Erdrutsche oder Murenabgängen schützt und den Humusgehalt der Böden erhöht. Ein hoher Humusgehalt im Boden sorgt für eine hohe CO²- Bindung und erhöht die Wasserspeicherfähigkeit, welche Klimaveränderungen und Dürrezeiten besser überstehen lässt.

SO AUSGEZEICHNET.

Die Europäische Union hat die Heumilch mit dem Gütesiegel »Heumilch g.t.S.« (garantiert traditionelle Spezialität) ausgezeichnet. Keine andere Milchsorte darf dieses Gütesiegel tragen.

Texte: u.a. von der ARGE Heumilch Deutschland