Blühende Alpwiesen, farbenfrohe Schmetterlinge und grasende Kühe.
Unsere Allgäuer Heimat, wie wir sie kennen, ist nur durch jahrhundertelange naturnahe Bewirtschaftung entstanden.

Ursprünglich waren die Allgäuer Täler und Berghänge bis zur Baumgrenze komplett mit Wald bedeckt und viele Arten waren durch den wenigen Lichteinfall nicht in der Lage zu existieren.

Der wahre Reichtum der Pflanzen- und Tierwelt kam durch die Bewirtschaftung der Alpen mit Vieh zu Stande. So entstanden über die Jahrzehnte und Jahrhunderte durch die Bewirtschaftung freie Flächen, auf denen sich die unterschiedlichsten Arten ausbreiten konnten und ein neuer Lebensraum entstand: unsere Allgäuer Kulturlandschaft!

Gerade die steilen Grasberge im Rappenalptal mit ihren kalkarmen aber basenreichen Böden sind Lebensraum einer vielfältigen Flora und Fauna.
Diese Landschaft ist jedoch nicht selbstverständlich. Ohne die ständige, weitere Pflege durch die Alphirten und die Kühe würde sich der Wald seinen Lebensraum zurücknehmen und die Landschaft würde nach Jahrhunderten sehr schnell wieder verdunkeln.

Hier knüpft die Stiftung Allgäuer Hochalpen an und hat sich das Ziel gesetzt, die Kulturlandschaft auch für künftige Generationen zu erhalten. Dazu braucht es jedoch Unterstützung. Wie ihr helfen könnt erfahrt ihr unter: https://natur-schutz-stiftung.de/

Bildmaterial: Stiftung Allgäuer Hochalpen!