Es gibt viele Gründe. Wir haben einige für Sie zusammengefasst:

Natürliche Fütterung

Die Kühe bekommen keine Silage zu fressen, sondern ausschließlich saftige Gräser und Kräuter, getrocknetes Heu sowie mineralstoffreichen Getreideschrot. Seit Urzeiten wurden die Tiere so gefüttert – bis Mitte des 20. Jahrhunderts der Trend zur Gärfütterung – Silage kam.
Damit ist die Herstellung von Heumilch die ursprünglichste Form der Milchgewinnung.

Erstklassiger Rohstoff

Die Qualität von Heumilch und ihr reiner Geschmack sind erstklassig. Deswegen ist sie der ideale Rohstoff für unsere Milchprodukte. Beim Käsen mit Heumilch kann beispielsweise auf jegliche Zusatzstoffe und Konservierungsmittel verzichtet werden. Aber auch pur, als Trinkmilch, ist sie ein echter Genuss.

Mehr Abwechslung, mehr Geschmack

Das abwechslungsreiche und vielfältige Futter der Kühe sorgt für eine hohe Qualität der Heumilch. Sie schmeckt rein, ohne jegliche Gerüche von Silage.

Gentechnikfrei

Unsere Heumilchprodukte sind kontrolliert gentechnikfrei.

Erhalt der Artenvielfalt

Das Grasen der Heumilchkühe auf den Grünflächen sorgt für Wachstumsimpulse der Pflanzen, somit ist keine permanente Nachsaat notwendig. Außerdem erfordert die hohe Pflanzenvielfalt weniger Dünge- und Pflanzenschutzmittel als bei intensiv genutzten Flächen. Zur Förderung der Artenvielfalt lassen Heumilchbauern ihre Wiesen richtig reifen und mähen erst, wenn viele Gräser und Kräuter in voller Blüte stehen. Sie haben daher um ein bis zwei Schnitte pro Sommer weniger.

Schutz vor Umweltkatastrophen

Durch das regelmäßige Mähen und Weiden der Tiere entstehen gepflegte Wiesen mit kurzem Bewuchs und die hohe Pflanzenvielfalt sorgt für einen tief verwurzelten Grasteppich. Das sind beste Vorkehrungen für etwaige Erdrutsche, Murenabgänge und Schneebretter bei ungünstigen Wetterbedingungen. Außerdem wird durch die traditionelle Nutzung der Berggebiete und Almen verhindert, dass sich der Wald willkürlich auf Wiesen und Weiden ausbreiten kann. Die Wege bleiben offen und der Weiterbestand von vielen seltenen Pflanzenarten wird ermöglicht. Ohne die wertvolle Arbeit der Heumilchbauern wäre unsere Kulturlandschaft in den Bergen innerhalb von 60 bis 80 Jahren aufgrund von Verwaldung verschwunden.

Texte: u.a. von der ARGE Heumilch Deutschland